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Empirisch- geometrische Simulation des Drapierprozesses: Drape_Surface_Plane

Drape_Surface_Plane

Sowohl OEMs, als auch Hersteller von Interieur Verkleidungen, stellen schon in frühen Phasen von Fahrzeugprojekten Fragen nach der Herstellbarkeit, bzw. maximalen Tiefziehlänge der Teile. Eine zufriedenstellende und preisgünstige Anwort ist oft auch nach aufwändigen, nichtlinearen FEM- Simulationen nicht zu bekommen. Als Alternative hierzu hat System-Design, zusammen mit einem namhaften Hersteller von Verkleidungsteilen, ein rein geometriebasiertes, über empirische Parameter gesteuertes Verfahren zur Machbarkeitsbetrachtung entwickelt, das auf Basis von validierten Versuchsteilen Voraussagen für topologisch ähnliche Teile zulässt. Dabei werden rein geometrische Eigenschaften eines auf das jeweilige Bauteil projizierten Rastermusters wie Steilheit, Verzerrgrade, Winkeländerungen, etc. mit empirischen Parametern wie z.B. Dehnungsgrade, Klemmzonen, Klemmstufen und Nachlauf, also dem Erfahrungswissen der Hersteller, gekoppelt und vom Programm ausgewertet. Als Ergebnis werden z.B. kritische Bauteilbereiche mit Falten- oder Reissgefahr, eingefärbt und so der Produktentwicklung wichtige Hinweise gegeben. In Konsequenz können so Änderungsschleifen und teure Prototypwerkzeuge eingespart und erste Machbarkeitsaussagen von OEM und Lieferant auf eine gemeinsame Grundlage gestellt werden.

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